Game Design und die Kunst des Vereinfachens

Dieses Jahr haben wir in der Produktentwicklung grosse Schritte gemacht.

Wir haben den Prototypen unseres digitalen Spiels entwickelt und ihn mit über 120 Jugendlichen getestet. Parallel dazu entstand unser analoges Sammelkartenspiel, das wir bisher nur auf Papier entwickelt und immer wieder getestet haben.

Spannend war:
Beim digitalen Prototypen, wo das Erkunden und Entdecken echter Ökosysteme im Zentrum steht, wurde die Komplexität mit jedem Sprint und mit jeder Codezeile höher.

Beim analogen Sammelkartenspiel war es genau umgekehrt.
Wir haben mit einem Berg an ökologischen Zusammenhängen gestartet , die wir abbilden wollten: Räuber-Beute-Beziehungen, CRS-Strategietypen, Habitatansprüche, Symbiosen, Euryök/Stenök… die ganze Palette.

Doch in jedem Workshop wurde aufs Neue klar:
„Oha. Das ist immer noch überfordernd.“

Die eigentliche Herausforderung war nicht, mehr Regeln zu erfinden, sondern weniger.
Nicht Probleme mit Sonderregeln zu lösen, sondern die Mechanik selbst zu vereinfachen.

Also reduzierten wir. Schritt für Schritt, Workshop für Workshop.
Denn schliesslich soll das Spiel Jugendlichen gerecht werden und nicht Ökologiefachpersonen belehren.

Die Grafik zeigt, wie sich unsere Sammelkarten in den letzten Monaten entwickelt haben.

Und jetzt kommt der nächste Schritt: Wir sind bereit, das analoge Kartenspiel digital umzusetzen!

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Willkommen im Team, Kim

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